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Presseberichte 2012

Regensburger Wochenblatt Artikel vom 25. Oktoberfest

www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Koenigstreue-feiern-mit-rotem-Wolli-Oktoberfest-;art1172,136363


Regensburger Wochenblatt 28.3.2012


Rundschau 28.3.2012


Donaupost 27.3.2012


Mittelbayische Zeitung 26.3.2012


Straubinger Tagblatt 26.3.2012

Blizz Aktuell am Sonntag 25.3.2012



www.wochenblatt.de 24.03.2012 Regensburg


Königtreue:„Fürstin Gloria ist eine echte bayerische Marke"

Sie ist eine echte Ulknudel, eine bessere Werbung für Regensburg kann man sich – außer, man ist Papst – nicht vorstellen. Jetzt bekam Gloria die Salvatorkette der Königstreuen verliehen.
Am Samstag nahm „Ihre Durchlaucht Fürstin Mariae Gloria von Thurn und Taxis“ (so steht es auf dem Briefkopf, bevor sich wieder die Republikaner beschweren) die Salvatorkette der Königstreuen würdevoll in Empfang. Gesetzt trat sie auf, mit kurzer Rede – angemessen, denn die Fürstin reiste eilig von einer Beerdigung im Familienkreise herbei. Dennoch ließen es sich weder Königstreue noch Laudator nehmen, mit Lob für die Regensburger Adelige „mit Migrationshintergrund“ keinesfalls zu geizen.

Wer Bayern verstehen will, der war wohl im Bierzelt bei den Königstreuen am Samstagnachmittag genau an der richtigen Adresse. Im Bierdunst wabert die Volksseele zwischen Bad Vigauer Trachtenmusikkapelle und Prälaten selig. Und das ist keineswegs verächtlich gemeint: Irgendwie muss sich doch erklären lassen, wie dieses Bundesland so erfolgreich werden konnte. Warum die Menschen, die hier leben, offenbar die Glücklichsten im ganzen Bund sind, den einst übrigens niemand anderer als Ludwig II. mitverantwortete, als er sein Königreich einem Preußen auslieferte. „Wir brauchen keinen König, aber schön wär's schon“, lautet der Leitspruch der Regensburger Königstreuen, und Staatskanzleichef Thomas Kreutzer, bis vor kurzem noch einfacher Abgeordneter und nach einem recht unkritischen Mehrheitsvotum eines Untersuchungsausschusses zur BayernLB-Balkanpleite kurzerhand zum Minister befördert, brachte es so auf den Punkt: „Jetzt können Sie sagen, liebe Königstreuen, wir brauchen keinen König, wir haben ja eine Fürstin!

Gloria ist zur Zeit recht präsent im deutschen Fernsehen und auf allerlei Bühnen: Bei Pelzig unterhält sie sich und trinkt Bowle, sie rappt bei Florian Silbereisen und trotz gedeckter Kleidung machte sie sich mit der neuen Kette auf der Bühne gleich vertraut. Es ist bekannt, dass Gloria auf ziemlich schweren Klunker steht, sie hat stehts die heißesten Modeschmuck-Ketten um, wenn sie sich auf gesellschaftlichen Ereignissen sehen lässt. Das sprach sie auch gleich an, als sie Kreutzer in Vertretung des Vorgängers im Amt des Kettenträgers, Horst Seehofer, „in Ketten legte“: „Die Kette ist schön schwer, das ist bei mir wichtig, die werde ich demnächst wieder anlegen und damit angeben“, sagte die Fürstin mit einem Schmunzeln.

Kreutzer richtete die besten Grüße des Ministerpräsidenten aus, der wegen wichtiger Staatsgeschäfte nicht selbst kommen konnte. Vor zwei Jahren hatte ihm sein Vorgänger Günther Beckstein die Königstreuen-Pretiosen überreicht, er habe die Kette nur ungern abgegeben, „aber hier endet sogar die Richtlinienkompetenz des bayerischen Ministerpräsidenten“, scherzte Kreutzer.

Gloria sei eine „erfolgreiche Unternehmerin, Managerin, Buchautorin und engagierte Mutter“, lobte der CSU-Minister im „allerhöchsten Auftrag“ weiter, sie verantworte echte „Volkskultur wie ihren alljährlichen Christkindlmarkt“, daneben sei sie aber auch ein Freigeist, lese der Konsumgesellschaft gerne mal die Leviten. „Über den Kronprinzen Ludwig (den ersten, die Redaktion) sagte man auch einmal, er sei verstörend ungestüm und ein Liberaler“ – später sei er dann recht kirchentreu geworden und habe dafür gesorgt, „dass der Regensburger Dom zu Ende gebaut wird.“ Zwar sei Gloria eine Adelige mit Migrationshintergrund – „in Stuttgart, Degerloch geboren und in Mertesheim zur Schule gegangen", frotzelte Kreutzer, doch im Exil habe sie sich zu einem echten Importschlager für die Blauweißen entwickelt: „Sie sind ein Markenzeichen Bayerns", liebkoste der Minister von der Blaskapellen-Bühne die Fürstin auf der Bierbank.

Wer also Bayern verstehen will, und warum Kreutzers Partei schon seit Jahrzehnten regiert, der muss ins Bierzelt zu den Königstreuen gehen. Die sagen zwar selbst von sich, überparteilich zu sein, auch ein Sozi sei schon mal dagewesen, doch monarchistischer gibt sich dann doch ein waschechter CSU-Minister. Und dass man Gloria vielleicht auch auf demokratischem Wege wieder in den Regierungssitz hieven könnte, darauf ist dann auch noch Moderator Heiner Reichert gekommen. Der meinte süffisant auch im Hinblick auf den fehlenden CSU-Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl in Regensburg: „Die von der Politik haben sich eine Auszeit genommen. Frau Fürstin, haben Sie Zeit? Autor : Christian Eckl
 

bild.de samstag 24.3.2012

Eine Kette für Gloria von Thurn und Taxis

Mit der traditionellen Salvator-Kette haben die Königstreuen am Samstag in Regensburg Gloria von Thurn und Taxis geehrt. Die 52-Jährige erhielt die Auszeichnung im Rahmen des Starkbierfests der Königstreuen auf der Verbrauchermesse Dona aus den Händen von Staatskanzleichef Thomas Kreuzer (CSU). Seit 2005 wird die Kette jedes Jahr an Personen verliehen, die besondere Leistungen für Kultur, Geschichtspflege und Brauchtum erbracht haben. «Sie sind ein Markenzeichen Bayerns», sagte Kreuzer zu der Geehrten. Gloria von Thurn und Taxis engagiert sich nach eigenen Angaben besonders für den Erhalt und die Pflege des kulturellen Erbes der prominenten Regensburger Fürstenfamilie Thurn und Taxis.

 
suedeutsche.de 22.3.2012

Bayern: Ruhm für Gloria

Regensburg - Große Ehre für eine der bekanntesten Adeligen Bayerns: Die Königstreuen in Regenburg verleihen am Samstag die Salvator-Kette an Gloria von Thurn und Taxis. Die Kette wird seit 2005 jedes Jahr an Personen verliehen, die nach Auffassung der Königstreuen besondere Leistungen für Kultur, Geschichtspflege und Brauchtum erbracht haben. Die 52-Jährige engagiert sich für den Erhalt und die Pflege des kulturellen Erbes der prominenten Regensburger Fürstenfamilie Thurn und Taxis. Die Salvatorkette ist eine Wanderauszeichnung, sie verbleibt jeweils ein Jahr beim Träger, der die Auszeichnung dann auch weitergibt. Gloria von Thurn und Taxis müsste die Auszeichnung demnach aus den Händen von Ministerpräsident Horst Seehofer erhalten. Bayerns Regierungschef ist jedoch verhindert, und so wird Staatskanzleichef Thomas Kreuzer die Salvator-Kette überreichen. Bislang hatten ausschließlich CSU-Politiker die Kette erhalten
 
 
radio RAMASURI 22.3.2012

Gloria von Thurn und Taxis wird mit der Salvatorkette der “Königstreuen e. V. Regensburg” ausgezeichnet. Die 52-jährige Fürstin wird für ihre Verdienste um die Pflege von Kultur, Geschichte und Brauchtum, wie der Verein auf seiner Internetseite mitteilt.

Die Salvatorkette wird jeweils nach einem oder zwei Jahren weitergereicht. Zu den bisherigen Trägern der Kette gehörten der frühere Bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein und Ex-CSU-Chef Erwin Huber. Zuletzt wurde Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer im Jahr 2010 von den Königstreuen ausgezeichnet. Bei der Weitergabe der Kette an Gloria lässt sich Seehofer am Samstag von Staatskanzleichef Thomas Kreuzer (CSU) vertreten.

29.02.2012 Regensburger Wochenblatt (www.wochenblatt.de )

Gloria wird von Königstreuen geehrt, Vorgänger Seehofer darf nicht kommen


Gloria von Thurn und Taxis erhält am 24. März die Salvator-Kette der Königstreuen in Regensburg. Eigentlich ist es üblich, dass der zuletzt Ausgezeichnete die Ehrung übergibt. Doch Ministerpräsident Horst Seehofer ist derzeit Staatschef, eine Zusage wäre wohl ein Politikum geworden.

So richtig regiert haben die Thurn und Taxis eigentlich nie; sie waren stets Dienstleister, mal als Herren über den europäischen Postverkehr, mal als Kaiser-Stellvertreter am Immerwährenden Reichstag. Die Mächtigen, die Herrschenden, sie waren für das Adelsgeschlecht, das Mitte des 18. Jahrhunderts von Frankfurt nach Regensburg übersiedelte, stets Grundlage ihres Wohlstandes. Gloria von Thurn und Taxis ist sicherlich jemand, der auf diese Tradition nicht nur stolz ist; sie hat sogar einmal vorgeschlagen, den Adel auf die UNESCO-Welterbeliste zu schreiben.


Nun, das wird wohl nicht passieren. Doch in die lange Reihe der Orden und Auszeichnungen, die unsere Fürstin bereits erhalten hat, reiht sich bald eine ganz besondere ein. Denn die Fürstin soll die Salvator-Kette der Regensburger Königstreuen erhalten.
Nun ist Gloria bereits mit dem Orden wider dem tierischen Ernst ausgezeichnet, den sie in Aachen in Empfang genommen hat. Seither ist Gloria ein beliebter Gast im Rheinland zum Karneval
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Doch die Salvatorkette der Königstreuen hat ja in gewisser Weise auch politische Dimensionen. Denn nun steht die Fürstin in einer Reihe mit Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Phillip Graf von und zu Lerchenfeld, ja sogar dem früheren Ministerpräsidenten Günther Beckstein und dem derzeitigen Staatsoberhaupt Horst Seehofer.


Traditionell ist es auch der Träger der Salvatorkette des Vorjahres, der sie an seinen Nachfolger übergibt. Das wäre also Seehofer. Doch der musste nun absagen: Zwar ist er nur noch bis zum 18. März Staatsoberhaupt, aber er hätte den Termin bei den Monarchisten wohl nicht während seiner Vertretungszeit zusagen können.Doch für Seehofer hat sich Ersatz gefunden: Der Leiter der Staatskanzlei, Thomas Kreuzer, wird Gloria am 24. März auf der Dona die Kette umhängen. Für die Gäste gibt es Extra-Karten mit freiem Eintritt. (Autor Christan Eckl)