Pressespiegel von 2008

König Ludwig I on Tour: 25.Juli 2008 von cityoffers.de

Mit einem kleinen Festzug und bei Blasmusik wurde der "Kini" am Freitagnachmittag an seinen ursprünglichen Platz zurückgebracht - symbolisch. Bevor das Reiterstandbild des Bayernkönigs endgültig zurück an den Dom zieht, sind noch einige Schönheitskorrekturen fällig.

Am Freitagnachmittag, 25. Juli 2008 wurde das Denkmal von König Ludwig I. feierlich vom Ernst-Reuter-Platz zum Domplatz transportiert. Die Plastik stammt aus der gleichen Werkstatt wie die Münchner „Bavaria“ und ist eines der bedeutendsten Reiterstandbilder des frühen 20. Jahrhunderts. Im Beisein von Oberbürgermeister Hans Schaidinger und der Oberpfälzer Bierkönigin Lucia I. wurde der "Kini" mittels eines Spezialkrans vom Sockel gehoben und auf einen Tieflader verfrachtet. Nach mehr als 72 Jahren auf dem Ernst-Reuter-Platz soll er bald wieder an seinen früheren Standort, dem Domplatz, zurückkehren. Doch zuerst wird das Standbild auf dem Gelände der Brauerei Bischofshof im Stadtwesten von einem fachmännischem Team restauriert. Dort kann man es auch regelmäßig bei öffentlichen Terminen besichtigen. Voraussichtlich wird es im Mai 2010 wieder in seinem alten Glanz erstrahlen. Unterstützt werden Umzug und Restauration vom „Welterbe Kulturfonds Regensburg – Die Förderer e.V.“, der 2007 von Bischofshof ins Leben gerufen wurde. Dem Verein ist es bis jetzt gelungen, Spendengelder von mehr als 60.000 Euro für dieses Projekt zu sammeln. Unterstützer hierfür waren bekannte Unternehmen, wie die Krones AG, Reisebüro Venus und die Brauerei Bischofshof. Dem Vorsitzenden des Vereins, Kulturreferent Klemens Unger, ist König Ludwig I. sehr wichtig, weil durch ihn die beiden Turmhelme des Regensburger Doms fertig gestellt wurden und der Dom regotisiert wurde. Außerdem zählt die „Walhalla“ zu den größten Kunstschöpfungen des Bayernkönigs. Hier sehen sie die Bildergalie.

 

Regenburger Wochenblatt 9.April 2008


Die Regensburger Königstreuen rufen – in den Leeren Beutel.

Und der warleer nun nicht, aber auch nicht voll.
Und das, obwohl diesmal wirklich –Ministerpräsident
Günther Beckstein sowie Finanzminister und CSU-Chef
Erwin Huber angekündigt sind! Seltsam – viele Bestellungen,
aber viele leere Tische; Fußvolk, das dafür weiter geschickt wurde
 … Kini-Chef Anton Hofmann ist nicht glücklich, aber wenigstens
 passt unter den Anwesenden die Stimmung. Zum Auftakt gibt‘s
Heiner Reichert mit einer starken Rede in Bierlaune,
der Oberbürgermeister ist da und spricht ebenfalls, aber dann –
verschwindet er.
Wo ist der OB?
Und das gab dann wirklich Anlass zu vielerlei Rätseln – 
weshalb ist der CSU-OB Hans Schaidinger nicht da,
wenn Beckstein und Huber anrücken? Hater‘s nicht mehr nötig?
Ist er König in seiner Stadt und braucht die da in München nicht?
Wer hat die überhaupt eingeladen? – Vielerlei Theorien wurden
formuliert, am Ende aber muss ich wieder ran und die städtische
Pressesprecherin Elisabeth Knott auf Knien bitten,
mir doch den Terminplan des OB am Samstag zu verkünden.
Raschelraschel. Großes Geheimnis. Späterer Rückruf vielleicht
ausgeschlossen. Aber dann: er war bei der
Geburtstagsfeier seiner Frau. Na gut. Das ist ok.
Bürgermeister Weber empfängt die beiden Gäste.
Noch Samstag
Es wurde insgesamt ein schöner Abend. 
Beckstein erhielt die Salvator-Kette von Huber, was bedeutet,
dass der Ministerpräsident im nächsten Jahr wieder
zum Starkbierfest kommen muss – wer sie dann erhält,
steht natürlich noch in den Sternen, aber dem Kini-Toni
wird schon was einfallen. Schön war die Überraschung für
Günther Beckstein, der das Wochenblatt Digital erblickte –
dort berichtete Stefan Aigner über Becksteins Bruder, den er
beim Starkbierfest sehen wird.
Die Freude war groß und dass unser tapferer Fotograf
Günther Staudinger davon ein Foto geschossen hat
(schießt man die heute, im digitalen Zeitalter, überhaupt noch?),
ist spitze.



Salvatorkette als Glücksbringer für Beckstein

(Mittelbayerische Zeitung 7.4.2008)
TRADITION Das Führungstandem der CSU feiert bei den Königstreuen in Regensburg die bei ihrer Klausur wiedergewonnene Eintracht.

REGENSBURG. Nicht die CSU-Vorstandsklausur in Wildbad Kreuth, nicht der interne Streit der vergangenen Tage, nicht das angebliche Zerwürfnis zwischen Parteichef Erwin Huber und Ministerpräsident Günther Beckstein – eine ganz andere Frage stand am Samstagabend im „Leeren Beutel“ in Regensburg im Mittelpunkt: Wie schafften es die Königstreuen e. V., das Führungsduo der CSU mitsamt Ehefrauen einen Abend lang an die Donau zu holen? 1. Vorstand, „Kini“ Anton Hofmann, verriet der MZ sein Geheimnis: „Ich habe den Sekretärinnen der Politiker im Dezember zusammen mit der Terminanfrage einen großen Strauß weiß-blauer Blumen geschickt.“ Schon nach zwei Wochen hatte der Charmeur die Zusagen der Politiker. Und die legten sich – kaum in Regensburg angekommen – trotz des anstrengenden Tages im Kreis der CSUVorstandsmitglieder mächtig ins Zeug, um alle Zweifler davon zu überzeugen, dass der viel beschworene „Geist von Kreuth“ aus ihnen noch bessere Menschen gemacht hatte. Erwin Huber, der die Salvatorkette der Regensburger Königstreuen im vergangenen Jahr erhalten hatte und dem damit die Aufgabe zuteil wurde, ein Loblied auf seinen Nachfolger zu singen, sagte, dass er keinem die Kette lieber überreichen würde als Günther Beckstein. Schlösser sollen Welterbe werden Und der Ministerpräsident betonte, dass die Salvatorkette seinem Vorredner Glück gebracht habe – er war bekanntlich am 29. September vergangenen Jahres zum CSU-Chef gewählt worden – und nun „uns beiden viel Glück bringen soll“. Kein Wort von der Kommunalwahlschlappe, von der Krise der Partei, von Dissonanzen des Führungstandems, nur Friede, Freude, Eierkuchen. „Dass wir uns glänzend verstehen, sieht doch jeder“, sagte Beckstein dazu im Gespräch mit unserer Zeitung. Lob gab es von Beckstein allerdings nicht nur für seine „bessere Hälfte“ Huber, sondern auch für die Regensburger Königstreuen. Sie seien der Beweis dafür, dass Sympathie für die bayerische Monarchie und gelebte Demokratie kein Gegensatz seien. Doch nicht nur mit diesem Satz erfreute der Ministerpräsident die meist lederbehosten Versammlungsteilnehmer. Auch für die Ankündigung einer Initiative, die bayerischen Königsschlösser Herrenchiemsee, Linderhof und Neuschwanstein zum Unesco- Weltkulturerbe erklären zu lassen, erntete er viel Beifall. Er habe dies bereits mit den zuständigen Ministern in der Staatsregierung besprochen und sachlich sei dies ohnehin keine Frage, „weil es kaum einen Japaner gibt, der Schloss Neuschwanstein nicht kennt“. Wer danach noch immer nicht überzeugt war, dass der Franke aus Nürnberg ein würdiger Träger der Salvatorkette ist, den überzeugte schließlich sein Hinweis, dass König Ludwig II. von Bayern mit der von ihm praktizierten Förderung von Kunst und Kultur die bayerische Identität überhaupt erst auf den Weg gebracht habe. „Kini“ Hofmann revanchierte sich entsprechend: „Wir sind froh, dass wir momentan keinen König brauchen. Wir haben Günther Beckstein“, sagte er, bevor Günther Schlagbauer vom Zunft- und König-Ludwig- Verein Deising dem Ministerpräsidenten eine selbst gefertigte Zeichnung überreichte, die ihn tatsächlich als Bayern-König darstellt. „Den Vorsprung Bayerns ausbauen“ Angesichts so vieler Artigkeiten wies Beckstein gegenüber unserer Zeitung in Anspielung auf die CSU-Querelen der vergangenen Tage darauf hin, dass es nicht nur Schön-Wetter-Perioden gebe. Entscheidend sei dann, ob man mit schwierigen Situation umgehen könne. Wichtig für die CSU sei jetzt, dass sich die Führungsmannschaft nicht mit sich selbst beschäftige, sondern wieder Probleme löse und dazu beitrage, den Vorsprung Bayerns auszubauen. Er wolle einen neuen Schwerpunkt im Bereich Bildung setzen, die Politik für den Mittelstand stärken und erreichen, dass der Durchschnittsbürger netto wieder mehr in der Tasche habe. Dann sei ihm nicht Bange, dass die CSU bei der Landtagswahl im Herbst ihr Ziel, „50 plus X“ Prozent zu erreichen auch realisieren könne.


Köngliches ohne Hans

vom RegensburgerDigitale.de (7.April2008)

Massenansturm” bei Königstreuen blieb aus – lustig war’s trotzdem.

„Am Domplatz. Sie sind am Domplatz”, raunt es durch die erwartungsvolle Menschenansammlung, die sich um kurz vor acht vor dem Leeren Beutel versammelt hat. Journalisten, die wissen wollen, wie lang es noch dauert, bis Erwin Huber zurücktreten muss. Überzeugte Fans, die dem CSU-Chef und vor allem Ministerpräsident Günther Beckstein ihre Aufwartung machen wollen, Autogrammjäger, C-Promis und Adabeis, die aufs Foto wollen und natürlich ein paar kommunale CSU-Größen. Gerhard Weber und der Rieger Franze sind die
„Ranghöchsten” – Hans Schaidinger ist schon weg. Er hat das Fest der Königstreuen verlassen, kurz nachdem Schirmherr Albert Schindlbeck mit zwei Schlägen angezapft und Unterhaltungsunikum Heiner Reichert seine Starkbierrede gehalten hatte. Den Erwin und den Günther mag der Hans heute nicht sehen. Ganz im Gegensatz zum Hofmann Toni, dem „Kini” der Königstreuen, hinter dem sich der Kittel Peter immer wieder eine wenig vordrängeln muss, damit er auch aus Foto kommt, als Beckstein und Huber schließlich nebst Gattinen in blaulichtbewehrten BMWs am Leeren Beutel vorfahren.

Die Blasmusik spielt den Defiliermarsch, als die beiden ihren – von der Regensburger Öffentlichkeit kaum beachteten – Triumphzug in den Festsaal starten. Der vielfach verkündete „Massenansturm” ist ausgeblieben. Es sind noch Plätze frei. Und so dürfen die Massen nicht miterleben, wie beide – begleitet von der königstreuen „Königin der Herzen”, Petra Schulz, den Saal betreten. Untermalt von „Bravo”-Rufen des Hofmaier Jet, der leider aus dem Stadtrat geflogen ist. Er war eines der netteren Freibier-Gsichter. Von der Petra Schulz hat sich Beckstein schon einmal den Kugelschreiber ausgeliehen, als er das letzte Mal da war. Damals hat er Hans Schaidinger die traditionsreiche – seit fünf Jahren existierende – Salvatorkette der Königstreuen verliehen. Die soll der Günther heute selbst bekommen, aus der Hand seines Tandem-Partners, Parteichef Erwin Huber. Der muss sich von seiner Frau stützen lassen, als er den Saal betritt und als er seine Laudatio auf Beckstein hält, merkt man, dass er bei der CSU-Klausur in Wildbad Kreuth ziemlich viel schreien hat müssen. Er ist heiser und wirkt fahrig. Es ist schwierig, den Balanceakt zwischen Parteichef, Finanzminister und heimatverbundenem Bayern so aufzubereiten, dass er gefällt. Da hilft es auch nichts, dass Huber mindestens 20 Mal „Weltoffenheit” und immer wieder „Tradition” in den Saal krächzt. Untermauert von etwas unbeholfen vorgetragenen lateinischen Zitaten. Das hat der Strauß besser gekonnt. Dass Huber gerade in Regensburg betont, dass er auch zu dieser Diözese gehört und dass ihm das gefällt, wo es doch grad einen Kinderschänder-Skandal gegeben hat, sorgt weniger für Applaus als für Gelächter und Raunen. „Ich hätte keinem die Kette lieber überreicht”, muss er sagen, bevor Günther Beckstein das Podium betritt, der sich die ganze Zeit hervorragend mit seinem Bruder Hellmut unterhalten hat. „Lieber Erwin”, beginnt er seine Rede mit einem fast hämischen Grinsen. „Du wirst mit mir gut zusammenarbeiten und Dich großzügig zeigen.” Das hört sich fast schon an, wie wenn zwei sympathisch-kriminelle Mafia-Bosse miteinander plauschen.

Der Herr Ministerpräsident streichelt die Seele der Königstreuen, weiß um die Bedeutung der Könige für Bayern und will schließlich die Schlösser vom König Ludwig zum Weltkulturerbe erklären lassen – in einer Stadt, deren Oberbürgermeister diverse Bauvorhaben durchsetzen möchte, die deren Status als Weltkulturerbe gefährden könnten. Zum Glück hört es der Hans nicht. Er ist ja nicht da. Darüber schimpfen die Leut schon die ganze Zeit. „Eine Frecheit. Der Herr ministerpräsident ist schließlich da..

Der „Herr Ministerpräsident” schwenkt bei seiner Rede nur einmal ins Lateinische – am Ende – und sagt „Prosit” – „Es möge uns allen wohlergehen.” Dann trinkt er von dem Bier, dass ihm der Erwin während seiner Rede bringen durfte und lässt sich von ihm die Salvatorkette um den Hals legen.

Die hat der Erwin letztes Jahr bekommen und sie hat ihm Glück gebracht. „Ohne die wär ich nie Parteichef geworden”, hat er vorher noch gesagt. Dann hat er sie vielleicht zum gerade richtigen Zeitpunkt wieder abgegeben.

h

Passauer neue Presse von 7. April 2008


Regensburg. Günther Beckstein ist sicher: Ludwig II. hätte bestimmt den Transrapid gebaut. Und zwar deshalb, weil er auf die gewöhnlich munter explodierenden Kosten seiner Bauten nie geachtet habe. Heute sei das eben anders, sagte der Ministerpräsident Samstagabend beim Regensburger Bund der Königstreuen. Da könne man die prognostizierte Kostensteigerung einer Magnetschwebebahn vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen einfach nicht mehr verantworten. Die Mitglieder des 1987 gegründeten Vereins der Regensburger Monarchismus-Freunde applaudierten höflich, und das war’s dann auch mit Anspielungen auf die jüngste bayerische Vergangenheit. Stattdessen begaben sich Beckstein und CSU-Chef Erwin Huber beim Starkbieranstich im Regensburger „Leeren Beutel“ lieber auf gesichertes Terrain, priesen die Vergangenheit unter den Wittelsbachern und drückten sich selbst und ihrer CSU die Daumen für die Zukunft. Es ist Brauch bei den Regensburger Königstreuen, dass ihre Salvatorkette jährlich zu einem anderen prominenten Lokal- oder Landespolitiker wechselt. Ein Jahr trug sie Huber. Am Samstag übergab er sie an Beckstein und übernahm auch die Laudatio. Ludwig-Schlösser als Weltkulturerbe? Huber pries ihn als „weltoffenen Franken, der für das Miteinander der Kulturen steht“. Ein solches Miteinander bedürfe allerdings unbedingt auch des Respekts vor der eigenen Kultur. Heimatliebe grenze nicht aus, sondern sei Basis für den Respekt vor anderen Kulturen. Beckstein regte bei seinem Auftritt in der Weltkulturerbestadt Regensburg an, die bayerischen Königsschlösser Herrenchiemsee, Linderhof und Neuschwanstein in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen. Er begründete den Vorstoß mit einem historischen Exkurs aus fränkischer Sicht: Man sei zwar 1806 als Nürnberger nicht eben glücklich mit dem neuen bayerischen Königreich gewesen, habe sich dann aber von der Großzügigkeit der Wittelsbacher umstimmen lassen. Die seien immer auch Förderer von Kunst und Kultur gewesen. Und diese Aufgabe sei heute ebenso wichtig und nötig. Beckstein erneuerte das Credo, in Bayern gehörten Traditionsliebe und Mut zur Moderne unverbrüchlich zusammen: „Die Vergangenheit ist ein Sprungbrett, um die Zukunft zu gestalten.“ Bisher hieß der dazugehörige Slogan stets „mit Laptop und Lederhose“. Beckstein übersetzte ihn am Samstag ins Fränkische: „Mid Bradwörschd und BC.“


www.cityoffers.de von 7.4.2008


Eine Slavatorkette für Günter Beckstein Die Königstreuen haben bei ihrem Starkbierfest eine Salvatorkette an Ministerpräsident Günther Beckstein verliehen. Der Träger des Preises im Vorjahr, Erwin Huber, überreichte das edle Stück. Diese wird an Personen verliehen, die nach Auffassung der Königstreuen für Kultur, die Pflege der Geschichte und für das Brauchtum in Regensburg besondere Leistungen erbracht haben. Das Brauchtum, Kultur und Geschichte eng zusammengehören und nur verschiedene Aspekte der selben Sache sind, ist für die Königstreuen eine Selbstverständlichkeit und soll auch bei der Verleihung der Salvatorkette immer wieder zum Ausdruck gebracht werden.

Welt-Online.de von 6. April 2008

Beckstein und Huber demonstrieren Harmonie bei Königstreuen Regensburg

  Das CSU-Tandem Günther Beckstein und Erwin Huber hat sich nach den wochenlangen innerparteilichen Querelen bei einer Brauchtumsveranstaltung demonstrativ harmonisch gegeben. Beim Starkbierfest der Regensburger Königstreuen verlieh CSU-Chef Huber Ministerpräsident Beckstein die Ehrenkette des Vereins wegen seiner Verdienste um die bayerische Kultur. «Ich würde keinem diese Kette lieber überreichen», sagte Huber in seiner Laudatio.


ZDF-Videotext von 5/6. April 2006

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Bayerntext  von 06.04.2008

Votum für Schlösser als Weltkulturerbe Ministerpräsident Beckstein hat dafür plädiert, die Schlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee zum Welt- kulturerbe ernennen zu lassen. Beim Starkbierfest der Regensburger Kö- nigstreuen sagte Beckstein,er habe dies mit den zuständigen Ministern in der Staatsregierung besprochen. Er räumte aber ein,dass es bis zu einer Ernennung ein langer und schwieriger Weg sei. In Bayern gibt es bisher fünf Weltkul- turerbestätten. Nach einem Antrag der Bundesregierung dauert es üblicherweise einige Jahre, bis sich die UNESCO mit dem Vorschlag befasst.



Artikel von Wochenblatt-Digital von 5.April:

Die Königsteuen sehen Beckstein doppelt

Da hat Erwin Huber keine Chance: Die Becksteins kommen heut im Doppelpack.

„Zuerst muss man vielleicht zu einer Trauerfeier und nachher zu was Lustigem”, meint Dr. Beckstein gestern abend am Telefon. Sein Bruder kann ihm ein Lied davon singen – wenn er ihn denn mal trifft. Das ist heute abend der Fall: Dann treffen sich Günther und Hellmut Beckstein im Leeren Beutel. Der eine ist Wirtschaftsberater und wohnt in Bad Abbach, der andere ist Bayerischer Ministerpräsident und dürfte sich – im Verbund mit Erwin Huber – darüber freuen, dass man endlich wieder mal zu einem lustigen Termin geladen wurde. In der CSU gab es in letzter Zeit viele Trauerfeiern – Rauchverbot, Transrapid, miese Kommunalwahlergebnisse – und die Affäre bei der Bayerischen Landesbank könnte sich für Erwin Huber noch zur eigenen – politischen – Beerdigung auswachsen. Mittlerweile ist von 4,3 Milliarden Euro Verlust bei Immobilienspekulationen die Rede. Wieviel die Steuerzahler letztlich berappen müssen, steht freilich noch in den Sternen. Als Finanzminister und Mitglied des Kontrollorgans der BayernLB – dem Aufsichtsrat – steht CSU-Chef Huber unter Druck. Es gab schon Ärger mit Günther Beckstein. Die Opposition fordert lautstark seinen Rücktritt und vor der gestrigen CSU-Klausur mussten Beckstein und Huber auch noch Putsch-Gerüchte dementieren. Doch heute abend – im Leeren Beutel zu Regensburg – ist das kein Thema. Immerhin haben die Regensburger Königstreuen Erwin Huber und Günther Beckstein eingeladen und die stehen seit den 20 Jahren ihres Bestehens in einer Treue zur CSU wie es für ganz Bayern wohl nur noch Franz Josef Strauß – Gott selig – erleben durfte. Der Wanderpokal der König-Ludwig-Fans – die Salvatorkette – ist seit Anbeginn fest in christsozialen Händen. Heute abend gibt’s Ketten, Bier – und Gesprächsbedarf? Fest hinter der CSU stehen die Regensburger Königstreuen: Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, Oberbürgermeister Hans Schaidinger und zuletzt Erwin Huber waren schon Träger der alljährlich verliehenen Salvatorkette. Ebenso fest stehen die trinkfesten Mitglieder des gemeinnützigen Vereins um ihren Vorsitzenden, den Hofmann Toni, aber auch hinter den bayerischen Königen aus dem Hause Wittelsbach.

Dies gilt ganz besonders für König Ludwig II, der für uns nicht nur ein Märchenkönig ist, sondern durchaus in seiner realen geschichtlichen Bedeutung als König, der immer den Frieden im Inneren und Äußeren angestrebt hat, in das allgemeine Bewußtsein gerückt werden soll”, heißt es auf ihrer Homepage. Der „Kini” sei deshalb als Vorbild „brauchbar”, heißt es weiter. Dass Monarchie und Demokratie durchaus zusammenpassen, hat schon Franz Josef Strauß bewiesen, den die Königstreuen mit den Worten zitieren: „Ihr braucht keinen König, ihr habt doch mich.” Dem aktuellen Ministerpräsidenten, der sich wahrscheinlich mit ein bisserl Wehmut an die Zeit des just in Regensburg verstorbenen Strauß zurückerinnern dürfte, wird nun heute abend die Ehre zuteil, das traditionsreiche Schmuckstück der Königstreuen entgegennehmen zu dürfen. Günther Beckstein empfängt die Salvatorkette von seinem Tandem-Partner Erwin Huber. Nach der Verleihung hofft ein anderer Beckstein, Günthers älterer Bruder Hellmut, „dass wir uns noch ein paar Minuten unterhalten können”. Die beiden pflegen „ein sehr gutes Verhältnis”. Aber persönlich sieht man sich immer seltener, seit der Jüngere es zum Landesvater gebracht hat. Da werden solche Termine auch zum Familientreff genutzt. Während die Gebrüder plauschen, kann sich Erwin Huber unterdessen mit Hans Schaidinger und Peter Welnhofer zusammensetzen. Der eine, Schaidinger, sitzt ebenso wie Huber und viele Parteifreunde im Aufsichtsrat der BayernLB, der als Kontrollinstanz jäh versagte und dem Steuerzahler Milliardenverluste bescherte. Ohnehin ist dieser Aufsichtsrat eine Hochburg der CSU. Der andere, Welnhofer, wurde als Vorsitzender des Untersuchungsausschusses eingesetzt, der die Affäre prüfen, Versäumnisse und Verantwortliche benennen soll. Dann muss am Ende der Untersuchungen vielleicht gar keine Trauerfeier stehen. Vielleicht lässt sich im Verbund mit dem CSU-Parteichef auch der Machtkampf in Regensburg endlich klären. Es muss endlich jemand rasiert werden. Hellmut Beckstein jedenfalls hofft für den heutigen Abend auf eine „nette Veranstaltung”. Los geht’s um 17 Uhr. Beckstein und Huber haben sich für 20 Uhr angekündigt. Daneben zahlreiche Medien. Wenn das der Kini noch erleben hätte dürfen. (Stefan Aigner)

Artikel Mittelbayerische Zeitung von Freitag 5. März 2008

Bayerisches Spitzenduo in Regensburg

Starkbierfest der Regensburger Königstreuen
am 5. April ab 17 Uhr: Erwin Huber
und Günther Beckstein kommen als Ehrengäste 
Seit ihrer Gründung vor 21 Jahren verfolgen die Regensburger Königstreuen vor allem ein Ziel, wie Anton Hofmann, 1. Vorstand und Mann der ersten Stunde erklärt: „Wir wollen die bayrische Sprache und das gesamte bayerische Kulturgut pflegen und erhalten“. Als Vorbild hat der rund 100 Mitglieder starke Verein König Ludwig II. ausgewählt. Engagement für die Region „Nichtzuletzt wegen seines sozialen Engagements“, so Hofmann. Schließlich habe der Märchenkönig seine Prachtbauten wie Herrenchiemsee und Neuschwansteindamals in strukturschwachen Regionen
errichten lassen. Für die Bewohner bedeutete dies einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung.
„Noch heute profitiert der Freistaat von König
Ludwig II“, beteuern die Mitglieder. „Schließlich zählt allein Neuschwanstein jährlich 1,6 Millionen Besucher.“ Dieses soziale Engagement führen die RegensburgerKönigstreuen seither fort. Traditionelles
Salvatorfest Zunächst aber steht ein großes Fest an. Am 5. April feiert der Verein ab 17 Uhr im „Leeren
Beutel“ sein 21. Salvatorfest. Auf dem Programm stehen unter anderem der Starkbieranstich
von und mit Schirmherr Albert Schindlbeck, die Neuaufnahme weiterer Mitglieder, Auftritte von Heiner Reichert und der Painter Blasmusik sowie
die Verleihung der eigens gestalteten Salvatorkette. Diese stets an ranghohe bayerische Politiker vergebeneAuszeichnung soll gegenständlich zum Ausdruck bringen, dass Kultur, Geschichte und Tradition mit der Alltagspolitik untrennbar verbunden sind, was
für die Regensburger Königstreuen
eine Selbstverständlichkeit darstellt. Der momentane
Inhaber der begehrten Salvatorkette, Staatsminister Erwin Huber, wird sie dabei an den amtierenden bayerischen Ministerpräsidenten, Günther Beckstein
überreichen. Damit konnten die Königstreuen auch in
diesem Jahr wieder hohe Politprominenz zum Starkbieranstich nach Regensburg locken. Nebenzahlreichen lokalen Vertretern sind mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein und mit Staatsminister Erwin Huber heuer gleich zwei Spitzenpolitiker mit von der Partie. Ein Grund mehr, beifreiem Eintritt, am 5. April den „Leeren Beutel“aufzusuchen und zu den Klängen der „Paintner Blasmusik“ zu feiern.

Artikel vom Regensburger Wochenblatt

2.April 2008

Salvator-Traditionskette an Ministerpräsident Beckstein
21. Starkbierfest der Königstreuen: Wahl für Ehrung fiel auf neuen
„Landesvater”
Am 6. März 2005 war Dr. Günther Beckstein – damals noch Innenminister des Freistaats – schon einmal bei einem Salvatorfest der Regensburger Königstreuen. Als Laudator eingeladen, bestand seine Pflicht darin, OB Hans Schaidinger die Salvator-Traditionskette des Vereins zu überreichen. Heuer bekommt sie der neue bayerische Ministerpräsident selbst um den Hals gehängt – und zwar am Samstag, 5. April, beim 21. Starkbierfest der Regensburger Monarchie-Fans. Weil es im Terminkalender weiter nach hinten gerutscht ist, darf es sich nicht mehr Salvatorfest nennen, doch das tut der Tradition keinen Abbruch. Die Salvator-Traditionskette vergeben die Königstreuen als Wanderauszeichnung jedes Jahr neu an Personen, die sich ihrer Auffassung nach um die bayerische Kultur und die Pflege des bayerischen Brauchtums besonders verdient gemacht haben. Sie bleibt ein Jahr lang bei dem Geehrten und wird dem neuen Träger jeweils vom letzten Träger übergeben – diesmal also von Minister Erwin Huber an Beckstein. Dass Kultur, Geschichte und Tradition mit der Alltagspolitik zusammengehören und nur verschiedene Aspekte derselben Sache sind, ist für die Mitglieder des Vereins selbstverständlich und soll durch die Verleihung der Salvator-Traditionskette zum Ausdruck gebracht werden. „Bayern ist altmodisch. Wir brauchen nicht bloß einen Ministerpräsidenten, sondern einen echten Landesvater – und den haben wir nun wieder mit Dr. Günther Beckstein”, begründet 1. Vorstand Anton Hofmann die Wahl des neuen Trägers der Kette. „Er möge sie ein Jahr lang zu jedem Fassanstich und zu jeder ihm passend erscheinenden Gelegenheit tragen, um damit vor seinem Publikum zu glänzen”, fügt er wohlwollend lächelnd hinzu. Der Verein der Königstreuen feierte voriges Jahr sein 20jähriges Bestehen. Die Kette wird aber erst zum vierten Mal übergeben. 2006 bekam sie MdL Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, 2007 Erwin Huber. Das Salvator-Emblem der von Beginn an eng mit dem Verein verbundenen Paulaner Brauerei und das Wappen der Stadt Regensburg zieren den großen Kettenabschluss, auf der Kette selbst sind Schilder mit den Namen der jeweiligen Träger. Natürlich sorgt die Regensburger Paulaner-Tochter Thurn & Taxis als Partner aller Königstreuen-Festivitäten auch diesmal für das flüssige Brot beim Starkbierfest im Leeren Beutel. Los geht’s übrigens ab 17 Uhr, Einlass ist schon drei Stunden früher; als Schirmherr fungiert Albert Schindlbeck, die Starkbierrede hält Heiner Reichert, der Fassanstich ist für 17.45 Uhr angesetzt und für den musikalischen Rahmen sorgt die „Paintner Blasmusik”. Die beiden Ehrengäste Huber und Beckstein haben ihr Kommen für 20 Uhr angekündigt.

Artikel Donau-Post von 2. April 2008
CSU-Chef Huber hält bei Regensburger Königstreuen Laudatio auf Beckstein Regensburg. Nach den Diskussionen um die Probleme bei der CSU werden die beiden Spitzen der Partei an diesem Wochenende beim feucht-fröhlichen Starkbierfest der Regensburger Königstreuen auftreten. Bei der Veranstaltung am 5. April werde CSU-Chef Erwin Huber eine Laudatio auf Ministerpräsident Günther Beckstein halten, teilten die Königstreuen mit. Beckstein soll wegen seiner Verdienste für das bayerische Brauchtum die Salvatorkette des Vereins verliehen werden. Die Staatskanzlei bestätigte am Dienstag die Teilnahme des Ministerpräsidenten. Im vergangenen Jahr hatte Huber die Ehrenkette des Vereins entgegengenommen
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Artikel vom Regensburger Wochenblatt von 26. März 2008

Bayerns Führungsduo kommt zum Kini-Fest!
Das ist eine echter Coup, den Anton Hofmann da eingefädelt hat: zum nächsten Starkbierfest der Regensburger Königstreuen kommen Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein und CSU-Chef und Staatsminister Erwin Huber! Möglich ist das, weil Minister Huber im letzten Jahr die Salvator-Traditionskette der Regensburger Königstreuen erhalten hat und diese beim nächsten Fest überreichen muss – an den Nachfolger, und der heißt heuer Beckstein. Der wiederum war bereits Ehrengast bei der ersten Verleihung der schweren Kette an Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger (und erhielt damals eine Kini-Krawatte, die seine – rote! – Krawatte ersetzte). Der reichte sie ein Jahr später an Graf Lerchenfeld weiter, der sie wiederum im letzten Jahr an Huber übergab. Am Samstag, 5.April, steigt das Fest im Leeren Beutel – Anmeldungen sind nötig (Tel. 0941/ 792425), los geht‘s um 17 Uhr, Heiner Reichert hält die Starkbierrede, es spielt die Paintner Blasmusik, Schirmherr ist Albert Schindlbeck (im li. Bild mi.). Viel Vergnügen!


Mittelbayerische Zeitung von 25. März 2008
Kette für Beckstein EHRUNG Die Königstreuen zeichnen den Bayerischen Ministerpräsidenten beim 21. Starkbierfest aus. REGENSBURG. Die Königstreuen feiern ihr Starkbier- bzw. Salvatorfest am 5. April von 16 bis 2 Uhr im Leeren Beutel, ein Samstag. Wie die Veranstalter mitteilten, ist Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein als Ehrengast dabei. „Er bekommt heuer unsere Salvatorkette“, kündigte ein Offizieller an. Bisher erhielten bekannte Polit-Promis wie OB Hans Schaidinger, MdL Graf Philipp von und zu Lerchenfeld und CSU-Chef Erwin Huber die Salvatorkette. Der seit 20 Jahren bestehende Verein bayerischer Patrioten und Königstreuer mit der Nähe zur CSU vergibt die Kette für Verdienste im Sinne des Vereinszwecks, also für Verdienste um Kultur, Brauchtum und Geschichte. Dass auch CSU-Chef und Staatsminister Erwin Huber Chef als Ehrengast präsent sein wird, liegt auf der Hand. Er ist der 3. Träger der Salvatorkette und wird das Schmuckstück Landesvater Beckstein umhängen. „Der Eintritt ist frei“, schreibt Anton Hofmann, Vorsitzender und „Kini“ der Regensburger Königstreuen, in einer Mitteilung. Wegen des Andrangs sollten sich Interessenten sofort Plätze reservieren, Tel. (09 41) 79 24 25. Schirmherr des Starkbierfests ist Albert Schindlbeck vom Autohaus Schindlbeck. Für Musik sorgt die Paintner Blasmusik, Heiner Reichert hält die Starkbier-Rede.

„Die Regensburger zeigten viel Durst“

Am Samstag 24. November 2007 feierte Regensburg sein Welterbe. Das Denkmal König Ludwigs I. rückt aber erst bei der Feier im Jahr 2010 zur 200-jährigen Zugehörigkeit Regensburgs zu Bayern in den Blickpunkt. Bis dahin soll die Reiterstatue fertig restauriert sein und vom Ernst-Reuter-Platz zurück an seinen historisch angestammten Platz vor der Dompost aufgestellt sein, von welchen sie 1933 entfernt wurde.
Um dieses Projekt zu realisieren, gingen seit Juni diesen Jahres 20 Cent pro verkauften Kasten Bier der Brauerei Bischofshof in einen Fonds des Vereins Welterbe Kulturfonds Regensburg – die Förderer. „Die Regensburger haben viel Durst gezeigt“, freute sich Brauereidirektor Hermann Goß, als er zusammen mit Bierkönigin Katharina John am Samstag einen Scheck in Höhe von 20000 Euro an den Vereinsvorsitzenden Klemens Unger vor dem Denkmal am Ernst-Reuter-Platz überreichte. „Den Radiowerbespruch `Wir lieben unser Regensburg‘ haben wir uns auf die Fahne geschrieben“, sagte Goß. Er ist zuversichtlich, dass noch mehrere Kasten Bier über die Ladentheke gehen, um König Ludwig I. zu neuen Glanz zu verhelfen. Unger betonte, dass das Geld zu 100 Prozent dem Denkmal zu Gute komme. „Wir haben zwar keinen König mehr, aber den Verein der Königstreuen und eine Bierkönigin und unser Ludwig soll auch wieder strahlen“, lachte OB Hans Schaidinger bei der Scheckübergabe, „so wie bei der symbolischen Übergabe der Stadtschlüssel: Da hat der König gesagt, dass er diese nicht brauche, da er die Herzen der Regensburger Bürger immer offen finde.“ Da König Ludwig I. der erste Denkmalpfleger Bayerns gewesen sei, müsse man jetzt sein Denkmal pflegen. Deshalb sei das Biertrinken für den König, so Schaidinger, eine Gute Sache, über die sich auch Planungsreferentin Christine Schimpfermann freute. „Wir müssen den König aus einer Parklücke wieder an seinen ursprünglichen Platz holen“, sagte der OB.

Zusammen mit dem Stadtplanungsamt wurde ein Plan zur Restaurierung des Denkmals erstellt. Das Reiterstandbild wird von der Regensburger Firma Haber und Brandner untersucht und restauriert. Dabei wird es zuerst von seinem Sockel gehoben und gesäubert. Mit Hilfe eines Endoskops wird die Statue durchleuchtet, um zu prüfen, ob sich Rost an den Verbindungen angesetzt hat. Die Patina, also der grünliche Farbton, soll erhalten bleiben. Zum Schluss wird das Denkmal mit einem speziellen Wachs überzogen. Bis 2010 soll König Ludwig I. dann wieder in neuem Glanz erstrahlen.



Die Welt schaut auf den Sarkophag

König Ludwigs II. von Bayern:

Menschen aus aller Welt entscheiden jetzt selbst über eine erneute Untersuchung der Todesursache des Märchenkönigs

Weltweite Abstimmung im Internet hat begonnen 

Menschen aus aller Welt, ob in Tokio, Melbourne, Toronto, Rom, Chikago, New York, Berlin, München, Wien und anderswo, können jetzt erstmalig selbst entscheiden, ob sie eine Überprüfung der Todesursache Ludwigs II. mittels modernster Technologie wünschen. Der Schriftsteller und Geschichtsforscher Peter Glowasz ist fest davon überzeugt, dass Ludwig II. einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Er wurde erschossen! Die regierungsamtliche Todesversion von 1886 ist empörenderweise heute noch gültig; sie lautet: In geistiger Umnachtung beging Ludwig II. Selbstmord im Starnberger See, vorher hat er seinen Arzt umgebracht!Dies bedeutet: Ludwig II. starb als Mörder und Selbstmörder. Für alle wahren Ludwig II.-Freunde und Freunde der schönen Künste ein unerträglicher Zustand!Diese Abstimmungs-Aktion, völlig frei von kommerziellen Interessen, hat deshalb nur ein Ziel: der Theater- und Friedenskönig und berühmte Bauherr Ludwig II. muß endlich vom Odium des Mörders und Selbstmörders befreit werden.Dazu Ludwig-Freunde: „Der König sollte eine ›öffentliche Person‹ sein - genauso wie seine Schlösser doch öffentlich sind - und jeder Ludwig II.-Freund muß dann auch das Recht haben, zu erfahren, wodurch sein König wirklich starb!“ Diese Aktion besitzt keinerlei internationale Verbindlichkeit, da weder internationale Gremien oder einzelne Regierungen dahinter stehen. Vielmehr geht diese Aktion auf die Initiative des bekannten Ludwig II.-Forschers Peter Glowasz zurück.

Jeder kann bei dieser Aktion - bis zum 13. Juni 2008 - mitmachen, jeder kann selbst entscheiden, ob er mit einer Aufklärung der Todesursache Ludwigs II. mittels der modernsten Technologie einverstanden ist. Nur ein Klick genügt.

Internet-Webseite für die Abstimmung:

www.ludwig-zwei-forschung.de